Die Grundbuchhalle, erbaut in den Jahren 1927 bis 1930, ist eines der schönsten erhaltenen Baudenkmäler des Architekten und Hamburger Oberbaudirektors Fritz Schumacher. Seit den 80er-Jahren dient diese einzigartige Kulisse auch Veranstaltungen kultureller, wissenschaftlicher sowie rechts- und justizpolitischer Art.

 

Der Verein Freunde der Grundbuchhalle e.V. richtet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „kultur & justiz“ Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Konzerte, Vorträge und Lesungen aus. Namhafte Schriftsteller, unter ihnen Weltstars wie Günter Grass, Martin Walser, Siegfried Lenz und Uwe Timm, aber auch Hamburgensien wie Heinz Strunk, Frank Spilker und Gereon Klug haben bei uns aus ihren Büchern gelesen. Große Hamburger Musik-Festivals (z.B. Tonali-Wettbewerb, Festival Musik in den Häusern der Stadt) führen seit Jahren jeweils eines ihrer Konzerte in der Grundbuchhalle durch. Es werden hitzige politische Diskussionen – mit und ohne Justiz-Bezug – geführt. Mehrmals im Jahr eröffnen wir große Ausstellungen, die sich über die drei Galerien der Halle erstrecken, mit viel Wein und viel Freude.

 

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Der Verein widmet sich außerdem der Pflege und Erhaltung der Grundbuchhalle.

Initiatorin und Erste Vorsitzende im Jahr 1997 war Konstanze Görres-Ohde, damalige Präsidentin des Landgerichts Hamburg, spätere Präsidentin des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts. Weitere Vorsitzende waren VRiLG Dr. Axel Enderlein und VRiLG a.D. Gerhard Schaberg. Aktuelle Vorsitzende ist RiAG Dr. Julia Kauffmann.